Ferien in Montenegro
Scchon lange haben wir uns auf eine Woche Ferien gefreut. Für die Planung war kaum Zeit. ViaMichelin gab uns die schnellste Strecke nach Budva an. Via Serbien. Mit der grünen Versicherungskarte mit der Gültigkeit für “SRB” ist der Transit kein Problem. Erster Kontakt mit dem Karstgebirge. Der tuffsteinartige Kalkfels prägt das Bild der ganzen Region bis ans Meer. Im Frühling oder Frühsommer wenn alles grünt und spriesst eine atemberaubend schöne Landschaft. Der erste Blick aufs Meer erhaschten wir am Morgen des zweiten Reisetages. Was wir in den montenegrinischen Küstenstädten vorfanden waren mehrheitlich üble Wohnkontainer mit überdimensionierter Protzigkeit, Verschandelung der Landschaft und der alten Kulturzentren. Budva haben wir also links liegen lassen und fuhren nach Kotor, wo die Bauwut im Zaum gehalten werden konnte. In dem gemütlichen Hotel Vardar haben wir Nacht um Nacht nachgebucht, vier wurden es am Ende. Wir waren Fahradfahren, Scooterfahren, Wandern, Baden und haben natürlich gut gegessen. So vergingen die Tage viel zu schnell, erholsam waren sie allemal. Ist man schon mal auf der hübschen Seite der Adriaküste so darf man Dubrovnik (Kroatien) sicher nicht auslassen. Es fand ein gemeinnütziges Gastroevent statt, ca. 200m Buffet zum Schnäppchenpreis. Klar, dass das Gemeinnützige an einem Buffet schnell zum eigennützigen Zweck verkommt. In einer halben Stunde war alles leergefressen, die Strasse voller Plastikgeschirr und Scherben. Wir haben im Hotel More noch was kleines gegessen (ob dieser Sozialstudie war uns der Apetit vergangen) und haben den Vollmond über dem Meer beobachtet. Die Heimreise führte über Mostar -die Stadt scheint ihre tragische Geschichte als Tourismusattraktion verkaufen zu wollen, der Wiederaufbau scheint nicht stattzufinden- Sarajevo (Bosnien-Herzegowina) nach Belgrad (Serbien), wo wir Downtown den Tag bei einem Glas Bier/ Wein verarbeitet haben. Den letzten Reisetag wollten wir noch dem “Eisernen Tor” widmen. So wurde es denn auch spät bis wir in Hermannstadt heil wieder ankamen um am nächsten Tag von den Angestellten herzlich begrüsst zu werden.
Mai 15th, 2009 at 1:25 pm
da heits dir ja mau a chli chönne gniesse u entspanne…
“Mit der grünen Versicherungskarte…” jaja so öppis isch scho praktisch we mes derbi het, u süsch tuet meh bim tschugger haut a chli öppis “spände”
liebe gruess
phippu