Jahreswechsel 2008-2009
Am frühen Morgen des 20. Dezember sind wir in Hermannstadt losgefahren Richtung Thun. Dem Gegenwind, Regen und schlechter Sicht haben wir bis Linz getrotzt. Die Kulturhauptstadt 2009 hatte sich von seiner besten Seite gezeigt, im Promenadenhof haben wir in entspannter Umgebung vorzüglich zu Abend gegessen. Am 21. am Abend sind wir in Thun eingefahren und haben es uns im B&B Höfli Thierachern wohl ergehen lassen. Vom 22.-24. tummelten wir uns dann mit allen Gottechindern in Weihnachtseinkäufen. Endlich war sie dann da, die besinnliche, ruhige Weihnachtszeit. Leider ging sie für Verena sehr schnell vorbei; sie hatte im MAX die Silvesterparty zu schmeissen und flog deshalb für ein paar Tage nach Hermannstadt zurück, wo sie nebst einer erfolgreichen Jahreswechselparty eisige Kälte und einige technische Probleme erwarteten: Ausfall des Tiefkühlraumes, diverse Probleme mit der Heizung (die lief am Leistungslimit) und eine defekte Waschmaschine…
Während Verenas Abwesenheit war ich in Pres d’ Orvin mit den Gottemeitschi schlitteln und mit Phipp am Oeschinensee Skifahren, eine gemütliche Alternative zum überlaufenen Adelboden. Den Jahreswechsel hab ich mit lieben Freunden in der Schreinerei dürig&völkl bei Raclette verbracht. Am Neujahrstag lag ein wunderbares Pülverchen und ich konnte nicht wiederstehen am Wiriehorn meine Tiefschneepraxis zu vertiefen…
Verena kam am 2. Jäner spät abends zurück. Wir besuchten noch ein paar Freunde, machten Einkäufe fürs Restaurant und gingen dann am 6. noch das Bad im Westside geniessen. Die Rutschen sind ganz schön schnell und architektonisch ist die Badeanlage und auch das Einkaufszentrum ganz interessant. Am 7. traten wir dann am Mittag die Rückreise an. Der erste Zwischenhalt in Speicher bei St. Gallen wurde Verena von der Raiffeisen Uetendorf-Thun beim Austritt aus dem Verwaltungsrat geschenkt: Eine Übernachtung für 2 Personen inklusive Frühstück und Abendessen im Idyllhotel Appenzellerhof. Vielen Dank! Der 6-gänger war nicht nur biologisch, er war superfein, vom Rindscarpacio bis zum hausgemachten Schokolademuffin! Die nächste Tagestour war dann etwas länger und brachte uns ins ungarische Kecskemet nahe der rumänischen Grenze. Die Reise durch Rumänien war zu unserer Verwunderung unspektakulär. Wir hätten ein Verkehrschaos und wilde rumänische Überholtechniken erwartet, aber auf der E68 herrschte eine unglaubliche Disziplin. Vielen Dank für die erholsamen Weihnachtsferien in der Schweiz! Die wir nicht besucht oder zufällig getroffen haben: nicht traurig sein, wir kommen wieder mal ins schöne Ferienland…
Das letzte Bild zeigt ein paar Türme einer riesigen Windfarm nahe der Grenze nach Arad.