Muntii Bucegii
Kurz nach Brasov/ Kronstadt erreicht man das rumänische “Gstaad”. Von Predeal bis Sinaia reihen sie sich aneinadner, die Ausflugsorte der Bukarester. Über den Ferienorten im Gebirge finden sich spezielle Gesteinsformationen, namentlich die Sphinx und die Babele, “die alten Weiber”. Bei dichtem Nebel haben wir uns auf die Socken gemacht, in 4-5 Stunden sollten wir die bizarren Felsformetionen zu Gesicht bekommen, so versprach der Wegweiser nebst einigen weiteren Informationen wie: “Im Winter ist die Begehung verboten”; “nur für gut trainierte Wanderer mit entsprechender Ausrüstung”; “Achtung Bären!”
Ausser vom Nebel haben wir uns kaum einschüchtern lassen. Ein blinder Weggefährte nahm uns die Angst vor dem Bären. Dass der unsichere Hund blind ist, entdeckte ich bei einer schwierigen Passage, wo der Kerl meinem Befehl zu Springen einfach nicht folgen wollte. Ob er es wieder runter ins Tal geschafft hat, wissen wir nicht. Dom’ ne ajute! “Helf uns Gott”, sagt der Rumäne in solchen Angelegenheiten. Wir bekamen die kleinen Naturwunder nach 3 Stunden steilen Aufstiegs schon zu sehen. Mit der Seilbahn gings zurück. Der Nebel hatte sich etwas gelüftet und gab die Sicht auf unseren Aufstieg frei. Hätten wir die Route von unten gesehen, hätten wir den Aufstieg niemals gewagt, viel zu tief die Abhänge…Dom’ ne ajute! Auf dem Heimweg durchs Harghita sind wir noch auf ein wunderbares Krokusfeld gestossen.