1. Dezember: Nationalfeiertag

Am 1. Dezember 1918 proklamierte die große nationale Versammlung in Alba Iulia die “Vereinigung aller Rumänen aus Siebenbürgen, dem Banat, Crisana und Maramures mit Rumänien für alle kommenden Zeitalter”. Somit entsteht am 1. Dezember 1918 das Große Rumänien. Grund genug für den Nationalfeiertag -mir persönlich hätte der Tag der Unabhängigkeit (9. Mai 1877) auch gefallen, ist doch der 9.5. 19xx mein Geburtstag…
Sonst lassen die Rumänen bei jedwelcher Gelegenheit Feuerwerk in die Luft, aber just am 1. Dezember war die Stadt so ruhig wie kaum einmal. Wir gingen auf den grossen Ring und vergnügten uns mit ordentlich gebeiztem Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt. Die Beleuchtung ist jetzt an, eine grosse Tanne wurde aufgestellt und eine Eisbahn zum Schlittschuhlaufen wurde auch eingerichtet. Das nächtliche Treiben lässt sich auf den städtischen Webcams verfolgen.

Am Montag fanden dann die Wahlen statt. Das Volk ist sehr verunsichert und weiss nicht welche Kandidaten sinnvoll oder gar hilfreich für die aktuelle landespolitische und wirtschaftliche Situation sind, “Die Welt” dazu:…betrachteten viele Wähler ihre Stimmabgabe offenbar als sinnlos und verabschiedeten sich angesichts des gestrigen Nationalfeiertags lieber ins lange Wochenende, und zwar ohne zu wählen. Mit knapp 40 Prozent war die Wahlbeteiligung so niedrig wie noch nie seit Ende des Kommunismus.

Dazu fällt mir nur der Mathis und der Grönemeyer ein: Wir werd’n in Grund und Boden gelacht, Kinder an die Macht. In diesem Sinne, hier ein adäquater, d.h. trinkfester und nimmermüder Wahlkandidat (Mathis am morgen nach dem Nationalfeiertag, immer noch putzmunter):

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This entry was posted on Dienstag, Dezember 2nd, 2008 at 9:59 pm and is filed under Romania. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. You can leave a response, or trackback from your own site.

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