From Thun to Sibiu » Highlights http://felpers.norma.uberspace.de Verena Feller und Michael Rickli Mon, 15 Jul 2013 14:05:05 +0000 de-DE hourly 1 http://wordpress.org/?v=3.9.3 30. Mai: Catalin Dorian Florescu http://felpers.norma.uberspace.de/?p=371 http://felpers.norma.uberspace.de/?p=371#comments Sun, 31 May 2009 12:03:51 +0000 http://www.verenafeller.ch/?p=371 Lieber Catalin,

ganz herzlichen Dank für den kleinen Einblick in dein Leben, deine Ansichten, deine Leiden und dein Werk. Im Erasmuskaffe hast du dein Publikum verzaubert, hast den Bogen von Zürich nach Temeschwar gespannt, so wie Verena und ich ihn von Thun nach Hermannstadt zu spannen versuchen. Hast von der Verwässerung der Kulturen in einer globalisierten Welt gesprochen und von der Sprache als eines der letzten Identifikationsmittel einer Kultur. Hast von Rumänien als Quelle deiner Muse geschwärmt und dabei gedanklich ins heimische, sichere Zürich geblickt. Dazu neigen Verena und ich gelegentlich auch: das komplizierte, lebendigedie, kreative, improvisierte Rumänien zu loben um uns am ende eines strapazenreichen Tages nach der ruhigen, geordneten Schweiz zu sehnen.  Ich hab sie alle gelesen und werd es wieder tun. In Thun lagen sie in der städtischen Bibliothek auf, hier werd ich sie mir kaufen. Gute Bücher sollte man jederzeit im Regal stehen haben, ein Regentag, eine Grippe…Es hat mich ausserordentlich gefreut, dich persönlich kennen zu lernen. Du bist kein lebensfremder Romanerfinder, dein Leben und dein Los haben dich geprägt. Darum gelingt es dir wahrscheinlich so trefflich, deine Leser so nah ans geschehen zu führen. Mit kurzen prägnanten Sätzen gleich sicheren Pinselzügen malst du Landschaften und Figuren, die sind und leben. Skizzierst Ereignisse, die haben stattfinden müssen. Und so trittst du auch auf: Absolut authentisch, ehrlich mit dir und deinem Leser. Vielen Dank und viel Erfolg!

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Ferien in Montenegro http://felpers.norma.uberspace.de/?p=358 http://felpers.norma.uberspace.de/?p=358#comments Tue, 12 May 2009 14:31:17 +0000 http://www.verenafeller.ch/?p=358 Scchon lange haben wir uns auf eine Woche Ferien gefreut. Für die Planung war kaum Zeit. ViaMichelin gab uns die schnellste Strecke nach Budva an. Via Serbien. Mit der grünen Versicherungskarte mit der Gültigkeit für “SRB” ist der Transit kein Problem. Erster Kontakt mit dem Karstgebirge. Der tuffsteinartige Kalkfels prägt das Bild der ganzen Region bis ans Meer. Im Frühling oder Frühsommer wenn alles grünt und spriesst eine atemberaubend schöne Landschaft. Der erste Blick aufs Meer erhaschten wir am Morgen des zweiten Reisetages. Was wir in den montenegrinischen Küstenstädten vorfanden waren mehrheitlich üble Wohnkontainer mit überdimensionierter Protzigkeit, Verschandelung der Landschaft und der alten Kulturzentren. Budva haben wir also links liegen lassen und fuhren nach Kotor, wo die Bauwut im Zaum gehalten werden konnte. In dem gemütlichen Hotel Vardar haben wir Nacht um Nacht nachgebucht, vier wurden es am Ende. Wir waren Fahradfahren, Scooterfahren, Wandern, Baden und haben natürlich gut gegessen. So vergingen die Tage viel zu schnell, erholsam waren sie allemal. Ist man schon mal auf der hübschen Seite der Adriaküste so darf man Dubrovnik (Kroatien) sicher nicht auslassen. Es fand ein gemeinnütziges Gastroevent statt, ca. 200m Buffet zum Schnäppchenpreis. Klar, dass das Gemeinnützige an einem Buffet schnell zum eigennützigen Zweck verkommt. In einer halben Stunde war alles leergefressen, die Strasse voller Plastikgeschirr und Scherben. Wir haben im Hotel More noch was kleines gegessen (ob dieser Sozialstudie war uns der Apetit vergangen) und haben den Vollmond über dem Meer beobachtet. Die Heimreise führte über Mostar -die Stadt scheint ihre tragische Geschichte als Tourismusattraktion verkaufen zu wollen, der Wiederaufbau scheint nicht stattzufinden- Sarajevo (Bosnien-Herzegowina) nach Belgrad (Serbien), wo wir Downtown den Tag bei einem Glas Bier/ Wein verarbeitet haben. Den letzten Reisetag wollten wir noch dem “Eisernen Tor” widmen. So wurde es denn auch spät bis wir in Hermannstadt heil wieder ankamen um am nächsten Tag von den Angestellten herzlich begrüsst zu werden.

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13.12.2008: KTM 525 EXC http://felpers.norma.uberspace.de/?p=307 http://felpers.norma.uberspace.de/?p=307#comments Sat, 13 Dec 2008 21:57:24 +0000 http://www.verenafeller.ch/?p=307 Dieser Cod bedeutet Fun pur und Leistung ohne Ende.  Ja, ich bin heute endlich wieder mal Motorrad gefahren, eine Proberunde auf einer Enduro aus dem Hause KTM. Leider ist das Spielzeug recht kostspielig, allenfalls muss ich mit einer 2-Takt 200er vorlieb nehmen. Verenea, die beiden Metzger und ich wollen alle zusammen so ein Zweirad kaufen, occasion, versteht sich, und wir erhoffen uns natürlich einen ordentlichen Mengenrabat oder wenigstens einen Heliflug ins Schneevergnügen oder einen Skitöffausflug oder sonstwas von unserem lokalen KTM-Ausrüster, Tourenorganisator und auch Romaniacs-Veranstalter. Den Film auf der Red-Bull-Romaniac-Site muss jeder Enduro-Fan gesehen haben, einfach geil! Na, an diesem Rennen werd ich wohl nie teilnehmen…

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Nach Forbes auf Platz 8 http://felpers.norma.uberspace.de/?p=298 http://felpers.norma.uberspace.de/?p=298#comments Sat, 22 Nov 2008 17:46:11 +0000 http://www.verenafeller.ch/?p=298 nr8.PNG
mehr unter Forbes.com

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6.11.08: Goethes Faust im Radu stanca Theater http://felpers.norma.uberspace.de/?p=273 http://felpers.norma.uberspace.de/?p=273#comments Tue, 11 Nov 2008 18:27:45 +0000 http://www.verenafeller.ch/?p=273 faust.png   Am 6.11.08 wurde im Radu Stanca Goethes Faust, der 1. Teil von einer jungen deutschen Theatertruppe aufgeführt. Ich kann mich erinnern, wie ich mich im Gymnasium mit dem Text abgekämpft habe, hoffnungslos. An diesem Abend hab ich dann die Leiden des armen Faust erkannt und wie er auf Teufels Karre kam. Ich danke der Truppe und werde mir das Stück demnächst zum Vergleich auch von einer rumänischen Truppe inszeniert anschauen. Ich bin gespannt auf die Unterschiede. Anbei noch ein paar offizielle Kritiken, meine ist eindeutig: minimale Requisiten, Fassung optimal gekürzt (ein paar Monologe und Geisterstimmen der Originalfassung sind fürs Theater doch etwas zu langatmig), hervorragender Bezug zur heutigen Zeit, sehr eindrückliche schauspielerische Leistungen von allen Darstellern: Note 6 von 6, Bravo!

Auszug aus der Rezension im Kölner Stadtanzeiger – anlässlich der Premiere in Köln

Bonner Theaterwandel gibt Goethes „Faust“ in Köln.
Von ihm ließe sich jeder die Seele nehmen.
„theaterwandel“ bringt eine sehr reflektierte und fesselnde Adaptation auf die Bühne.
Die Regie von Raphael T. Musiol kommt nahezu ohne Requisiten aus.
Die Schauspieler allein lassen eine Welt entstehen.
Unter ihnen ist hier besonders Alexander Stirnberg hervorzuheben.
Von diesem souveränen, verführerischen Mephistopheles würde sich wohl jeder Mensch die Seele abnehmen lassen.
Von viel Musik unterstützt, taucht das Ensemble Goethes schillernd dahin orakelnde Verse und die Liebesgeschichte zwischen Faust (Marc Brinkmann) und Margarete (Pia de Buhr) in ein melodramatisches Licht.
Als sähe man Nahaufnahmen von Gesichtern im Kino, saugen die Spieler das Publikum in ihre Nähe.
Der Pegel des Gefühlspanoramas schlägt weit aus.
Das Premierenpublikum – jedes Alters anwesend – zeigte sich von dieser Interpretation überzeugt und innerlich bewegt.
Arkadas Theater, Platenstraße 32 in 50825 Köln – Ehrenfeld. Weitere Termine unter www.theaterwandel.de

- Rezension in der Hessen Rundschau vom 02.03.2008 -

Was Menschen treibt und quält
Das Ensemble Theaterwandel inszeniert Goethes “Faust I”
Von Steve Kuberczyk-Stein

Kassel. Die Bühne liegt im Dunkeln. Nur auf den Körper einer in Weiß gekleideten jungen Frau fällt etwas Licht. Auf den Knien betet Gretchen im Kerker. Zwei Lichtschienen gleiten von ihrem Rücken über den Bühnenboden zu der Leinwand im Hintergrund und schattieren die gepeinigte Kreatur kurz vor ihrem Tod. So eindrucksvoll wie das Ende der Inszenierung “Faust I -verbinde dich!”-, die am Freitag im Kulturzentrum Kassel die Besucher berührte, war das ganze Stück.

Gibt es einen Weg, der uns vorbestimmt ist? Zieht Gott die Fäden, oder ist es die Natur des Menschen, die ihn treibt und quält, Erfüllung zu finden. Welche Wege führen zum Ziel und welche in die Katastrophe?

Aktualität des Faust

Das Ensemble “Theaterwandel”, ist ein Schauspielprojekt, in dem sich Künstler verschiedener deutscher Ensembles zusammenfinden, vermochte vielseitige Einblicke in das Faust-Thema zu geben. Die Aktualität dieser Tragödie eines Mannes, der auf dem Höhepunkt seines Erfolges als Mediziner, Philosoph und Theologe verzweifelt die Leere seiner Existenz empfindet, der die Fähigkeit, Liebe zu geben und zu empfangen, verloren hat und einen Pakt mit dem Teufel eingeht, ist ungebrochen. Die Inszenierung vermochte das auf eindringliche Weise darzustellen.

Großartig, mit wie wenig Mitteln das gelang. Drei Kastenelemente dienten als Möbel, Licht und Schatten sorgten für eindringliche und suggestive Atmosphäre. So bohrten sich Sprache und Bilder ins Bewusstsein der Besucher.

Außergewöhnlich gut waren die Schauspieler, allen voran Alexander Stirnberg als animalischer, verführender, schleimender, menschenverachtender Spötter Mephisto und Armin Riahi als gequälter, rastloser und tragischer Faust. Langer und lautstarker Applaus.

Teuflisch gut auf Goethes Spuren

Ensemble Theaterwandel zeigt Faust I in Siegburg

Diese “Faust”-Inszenierung ist ebenso einfach wie beeindruckend. 140 Minuten Goethe pur liefert das Ensemble “Theaterwandel” in einem einzigen Feuerwerk. Regisseur Raphael T. Musiol nähert sich dem viel gespielten Stoff mit Respekt und versetzt das Stück auf eine zeitlos-aktuelle Ebene.

Sorgfältig ausgewählt ist das durchweg junge Ensemble: Faust heißt die Tragödie, aber der eigentliche Star ist hier der stets präsente Teufel. Das hat Musiol klar erkannt und ebenso klar umgesetzt. Sein Mephistopheles, Alexander Stirnberg ist einfach teuflisch gut. So gnadenlos gemein und intrigant, so bar jeden Mitleids mit seinen Opfern, dass es den Zuschauer friert und zugleich von einer tollkühnen Frivolität. Goethe hätte seinen Spaß gehabt.

Auch an Marc Brinkmann, der als Faust seinem teuflischen Verführer an Spielkunst um nichts nachsteht. Jede Facette dieser schwierigen, vielschichtigen Figur wirkte überzeugend. Eine besondere Augen- und Ohrenweide war die ungebremste Spielfreude von Dörte Becher als leidenschaftlich-lüsterne Frau Marthe und der Schüler, herrlich naiv gespielt von Michael Lourenco.

Was dann in der Kerkerszene über das Publikum hereinbrach, war ein hervorragend gespieltes Wechselbad der Emotionen, überwältigend mit Pia de Buhr, als Margarete.

Das Publikum belohnte die reifen Leistungen mit begeistertem Applaus.

Rhein Sieg Anzeiger, Mittwoch 31. Januar 2007.

“Die Konzentration ist immer wieder zurückgekehrt”

Theaterpädagogisches Projekt mit Goethes “Faust” an der Bertholt-Brecht Schule

Tannenbusch. Kultur als Kernkompetenz: Dieser Gedanke steht hinter dem Schauspielprojekt Theaterwandel, das jetzt zu Besuch in der Bertolt-Brecht Schule war. Mit der Vorstellung von “Faust I – der Tragödie erster Teil” und der anschließenden Diskussion endete die theaterpädagogische Arbeit des Ensembles mit Kursen der Oberstufe. In einem Workshop mit Theaterpädagogen und im Deutsch-Unterricht hatten sich Schüler der Gesamtschule mit Goethes Werk auseinandergesetzt.

…Der Initiator und Dramaturg Raphael T. Musiol wertete die Vorstellung als Erfolg: “Auch bei diesem anspruchsvollen Stoff ist die Konzentration immer wieder zurückgekehrt”. Die theaterpädagogische Initiative, die sich aus Künstlern mehrerer deutscher Ensembles zusammensetzt, hat sich zum Ziel gesetzt, junge Menschen über das Theatergespräch aufzufordern, sich mit eigenen Lebensentwürfen auseinanderzusetzen. Einzelne Szenen wurden in der Vorbereitung besprochen und nachgespielt. Eine Evaluation im Rahmen eines Forschungsprojektes soll nun im Nachfeld klären, wie sich Goethes reichhaltiger Stoff jungen Menschen erschließt.

Das Theaterensemble, das das Projekt “Faust I – Klassiker für junge Menschen” sämtlichen Schulen in der Region anbietet und allein 20 Aufführungen im ersten Quartal 2007 gibt, gastiert am Freitag, 23. Februar, in der Gesamtschule Bad Godesberg, Hindenburgallee 50. Die Vorstellung beginnt um 20 Uhr. Generalanzeiger, Mittwoch 14. Januar 2007

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19.09.08: Ein rumänischer Witz http://felpers.norma.uberspace.de/?p=243 http://felpers.norma.uberspace.de/?p=243#comments Fri, 19 Sep 2008 17:10:32 +0000 http://www.verenafeller.ch/?p=243 Die Rückkehr nach unserer schönen Reise mit Halt am Neusiedlersee in den Alltag war streng. Der Besuch von Max Schweizer führte kurzerhand zu folgenden definitiven Entscheidungen: Verena wird die Geschäftsführung des Restaurants (SC Pisica Neagra SRL) definitiv alleine übernehmen, ich wegen der überraschenden Kündigung des bisherigen Geschäftsführers die der Hausverwaltung (SC Gastromax SRL). Der Papierkram, als wäre unser Wohnsitzwechsel noch nicht genug, verdoppelt sich nun mit den Handelsregistereintragungen noch.

Zu unseren Gästen, leider sind sie schon abgereist: Im Rumänischen Sprachgebrauch bleiben ich und das Ehepaar Fahrer auf weiteres über eine besondere Bekanntschaftsbeziehung verbunden: Sie sind nämlich von nun an meine “fini”, was soviel heisst wie Patenkinder oder im hiesigen Fall Trauungskinder. Zu Philipp sag ich also beim nächsten Treffen: Ce mai faci fin meu? oder zu Eliane: Ce mai faci fina mea? Wie gehts dir, mein Trauknabe, Traumädchen. Schön, oder?

Jedenfalls haben meine Traukinder auf der Rückreise einiges erlebt: Zuerst eine rumänische Verkehrkontrolle, die nach dem internationalen Versicherungspapier (auch bekannt als “grüne Karte”) gefragt hat. Natürlich hat das Papierchen gefehlt und die beiden wurden zu einer Busse von 3000 Lei (ca. 1300SFr) verdonnert. Ein Telefonat mit uns und unserem Freund Horatio hat den Polizisten milde stimmen können: 150 Sfr! Am nächsten Tag in Östereich geraten sie in den toten Winkel eines PkW-Chauffeurs mit Überholabsichten. Der Unfall verläuft glimpflich, zum Glück nur Blech- und Glasschaden, obwohl sich das kollisionsverursachnde Fahrzeug überschlagen haben soll. Zu guter letzt lassen sich meine Traukinder bei Burgdorf mit 135 Sachen abfotografieren. Bei einer solchen Anhäufung von “Missgeschicken” kommt mir ein rumänischer Witz (zur Auflockerung) in den Sinn:

Fährt ein Dacia 1310 (die haben fin meu Philipp besonders gefallen) die Strada Ocnei runter und wird von einem Polizisten angehalten. “Sie sind der tausenste Chauffeur heute und das Polizeidepartement schenkt ihnen 1000 Lei, mein Herr.” “Che Noroc, welch ein Glück, vielen Dank!” “Was werden Sie mit dem Geld anstellen?” “Ich werde mir endlich die Fahrprüfung leisten können.” Die Beifahrerin interveniert: “Herr Polizeioffizier, bitte, glauben Sie ihm kein Wort. Er redet immer nur dummes Zeug, wenn er besoffen ist!” Im Fond eine ältere Dame:”Junge, ich habe dir doch gesagt, mit einem geklauten Wagen kommen wir nicht weit!” Endlich hört der Polizist ein Klopfen im Kofferraum. Eine Stimme ruft: “Sind wir schon über die Grenze?”

Hier noch ein paar Bilder von unserer Reise durch Rumänien. Schleunis haben das Glück von fin meu vielleicht noch einige mehr vorgeführt zu bekommen. Viel Vergnügen!

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05.09.2008: Hochzeit http://felpers.norma.uberspace.de/?p=234 http://felpers.norma.uberspace.de/?p=234#comments Sat, 13 Sep 2008 15:00:22 +0000 http://www.verenafeller.ch/?p=234 Zwischen Polterabend und Hochzeit haben wir uns mit unserem Wohnsitzwechsel beschäftigt. Das ist eine echte Herausforderung, die viel Nerv und Geduld erfordert. Wir sind noch daran und zwischenzeitlich etwas zwischen Stuhl und Bank… Natürlich will Rumänien sicher sein, dass seine neuen Bürger auf eigenen sicheren Füssen stehen und ebenso will die Schweiz sicher sein, dass ihr keine Steuergelder entgehen. So werden wir, wie viele andere vermutlich auch, von Amt zu Amt geschickt und jede Amtsstelle braucht ein Papier einer anderen und man ist sich nie ganz sicher, wie man’s anstellt, dass man sich nicht ewig im Kreise dreht. Kommen wir zum angenehmeren Teil: Wir haben ein ganz schöne Hochzeitsfeier verbracht, den ganzen Tag keinen Stress, alles lief wie am Schnürchen und Eliane und Philipp haben ein deutliches “ja” abgegeben, kein “iu” und keine Herzattacke. Also kein Ereigniss, dass den Trauzeugen im eigentlichen rechtlichen Sinne ernsthaft erfordert hätte. Die zivile Trauung im Schloss Schadau war übrigens auch ganz bravurös abgehalten und die Umgebung stimmt ja dort ohnehin perfekt zum Anlass. Unsere Überraschung fürs frisch vermählte Paar war eine Schiff- und eine Ritschkafahrt. Gegessen haben wir in der Zündkapselfabrik im RUAG-Areal an der Aare wie die Fürsten. Auch wenn die Betreiberin, die Sozialfirma TRANS-fair, den Gastroaward vielleicht nicht kriegt, so ist doch die Nomination dazu schon ein sehr gutes Omen für “die ideale Hochzeitsbeiz in Thun”. Bis morgens um vier haben wir unbehelligt tanzen und toben können. Die nachfolgenden Bilder hat der Hochzeitsfotograf Roland gemacht.

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30.8.08: Polterabend http://felpers.norma.uberspace.de/?p=229 http://felpers.norma.uberspace.de/?p=229#comments Sat, 13 Sep 2008 13:43:26 +0000 http://www.verenafeller.ch/?p=229 Die Reise in die Schweiz verlief ohne spezielle Ereignisse, wir bewältigten die 1700km in zwei Tagen, die Übernachtung im Marché kurz nach Wien war sehr angenehm und praktisch. Am Freitag Abend liefen wir also in Thun ein und fuhren quasi direkt zur Geburtstagsparty von Simon. Übernachten durften wir die ganze Woche im B&B Höfli (Frieda Feller, Höfli 304, Thierachern). Am Samstag war also das Poltern angesagt: Die Mädels gingen die Aare runter per Gummiboot und übten einen Westerntanz ein um im Apaloosa aufzutrumpfen. Wir Jungs fuhren an den Bielersee die Reben besuchen. Philipp, der Bräutigam, war an einen Holzklotz namens Eliane gekettet und nur für die Trottinetabfahrt wurde er von der “hölzernen Braut” befreit. Auf dem Heimweg im Zug durfte er einer ganz entzückenden jungen Dame die Zehennägel lackieren. Die Hypothese, dass die Füsse hübscher Mädchen nicht stinken, musste Philipp deutlich verwerfen.

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23.08.08: Sofia-Caterina und Santino http://felpers.norma.uberspace.de/?p=220 http://felpers.norma.uberspace.de/?p=220#comments Sun, 24 Aug 2008 13:27:26 +0000 http://www.verenafeller.ch/?p=220 Die orthodoxe Taufe der Zwillinge von Santino und Nicoletta Mascolo waren ein ganz besonderes Ereignis für mich und Verena. Weniger wegen der Zeremonie selbst -Verena kannte sie schon von ihrem Griechischen Gottenkind Eleni- aber vielmehr wegen der Ehre nach so kurzer Niederlassung in einem fremden Land an eine Taufe eingeladen zu werden. Das Fest nach der Zeremonie war unglaublich gemütlich: Zuerst ging man einen Spritz trinken. Norditalienischer Spritz (Papa Santino ist Italiener) ist nicht Wein mit Mineralwasser oder Limonade sondern je zu einem Drittel Wasser, Sekt und Campari. Das Zeug hat gelockert und angeheitert und hungrig gemacht. Ein kurzer Spaziergang führte in einen Park mit Büchercafe, wo die Gesellschaft im Schatten zweier Pappeln mit Lasagne, Sarmale, Cartofi Natur und vielem mehr bis zum geht nicht mehr futtern konnte. Dazu spielten Geigen (Papa Santino ist Geigenbauer), es wurde geplaudert, wir haben sogar ein wenig politisiert und gelacht. Die Kinder spielten und man verbrachte so 3 bis 4 Stunden miteinander ohne Langeweile oder Unstimmigkeiten. Zur Zeremonie selbst: Der Poppe leiert in unsäglicher Geschwindigkeit seine Verse runter, die Namen der Kinder auf einem Zettelchen zwischen die Seiten seines Buches geklemmt. Die Suche danach gibt immer eine kurze Pause, er kann oder will sich die Kindernamen einfach nicht alle merken. Die Taufpaten leiern dann und wann auch irgendwas mit. Die Gäste knipsen das geschehen ab, ein Blitzgewitter, Handys gehen ab und an. Endlich bringt ein Jüngling einen Zuber Warmwasser, das geweiht wird. Dazu braucht es eine Schatulle mit irgendwelchen Wässerchen und Pipetten oder sonstwas, Taufkerzen, der Poppe leiert wieder und ein anderer singt ein Begleitgebet. Man stellt schnell fest, bei soviel alter Tradition ist ohne Fachhilfe der Sinn und Zweck einer jeden einzelen Aktion nicht erkennbar. Die Kinder werden endlich ausgezogen und im geweihten Wasser gebadet. Es folg ein Tanz im Kreis um die Taufkerzen und das Weihwasser begleitet von wahrscheinlich tiefgreifenden Worten, denn nun kriegen alle Anwesende feuchte Augen, selbst der bislang rumalbernde (vermutlich katholische!) Papa kann sich jetzt nicht halten. Die Mama wird auch noch gesegnet (der Papa würde wahrscheinlich auch, wäre er denn von gleicher Konfession) und endlich gratuliert man Mama und Papa und verlässt das ehrfurchteinflössende Gebäude um davor eine längere zeit Photos von allen erdenklichen Kombinationen aus Bekannten- und Verwandtenkreis zu schiessen.

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21.08.08: Live Jazz im MAX http://felpers.norma.uberspace.de/?p=218 http://felpers.norma.uberspace.de/?p=218#comments Sun, 24 Aug 2008 12:42:58 +0000 http://www.verenafeller.ch/?p=218 Christel Ungar und Marius Popp singen für ihre Musiker-Kollegin Anca Parghel, die für eine weitere Krebsoperation dringend auf Spenden angewiesen ist. In Rumänien ist offenbar die erste Operation durch die Versicherungen gedeckt, aber keine Zweite! So könnte der Westen natürlich das Problem stetig steigender Krankheitskosten auch beheben, aber irgendwie scheint das Vorgehen doch nicht so recht human. Bilder zu einem wunderbaren Abend im MAX-Garten sollen mir noch zugespielt werden, hier meine Plakatwerbung. Die Spendenkontonummer für Ancas Operation lautet RO73INGB0000999901012956 (Eurokonto ING Bank, Parghel Ciprian).

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