From Thun to Sibiu » Sibiu http://felpers.norma.uberspace.de Verena Feller und Michael Rickli Mon, 15 Jul 2013 14:05:05 +0000 de-DE hourly 1 http://wordpress.org/?v=3.9.3 3. April 2010: From Sibiu to Vinzel http://felpers.norma.uberspace.de/?p=483 http://felpers.norma.uberspace.de/?p=483#comments Mon, 22 Mar 2010 19:11:26 +0000 http://www.verenafeller.ch/persoenlich/?p=483 Seit September haben wir unser Tagebuch nicht nachgeführt. Wir haben so einiges erlebt und ich will die harte Zeit im Zeitraffer für euch passieren lassen: Die Rückkehr von Rumänien hat sich noch etwas hingezogen, weil wir doch noch ein paar offizielle Papiere für die Behörden abzuschliessen hatte. Meine schwester Katharina kam mit ihrem Freund Markus und dem Kleinbus der Band Aextra (einmal mehr von  Autohaus Stettler günstig zum Mieten gekriegt, ganz herzlichen Dank Bruno!) auf eine einwöchige Rumänienreise. Wir haben den beiden noch kurz “unsere Stadt” gezeigt, dann haben wir den Minibus bis unters Dach vollgeladen und sind schon losgefahren, während Markus und Katahrina noch mit dem Dacia durchs Land zogen. Als wir aus der Schweiz nach Rumänien zogen, waren wir voller Hoffnungen und Zuversicht in ein uns kaum bekanntes Land und in eine unsichere Zukunft gefahren. Jetzt waren wir unterwegs in ein wohlbekanntes Land, aber in eine ebenso ungewisse Zukunft, denn wir hatten ja noch keine Jobs gefunden. Vai UnterMietService konnte Verena eine bezahlbare Übergangswohnung in Allmendingen bei Bern mieten. Dass wir in einem so einfach aber wunderschön ausgebauten Haus eine Bleibe gefunden haben, hat uns in der schwierigen Zeit sicher viel erleichtert und wir waren da auch ganz in der Nähe zu unseren Familienangehörigen und alten Freunden. Gegen Weihnachten, wir hatten negativen RAV-Entscheid und die Wohnung sollte im Januar auch wieder an eine Festmieterin übergehen, hatte wir das Tief wirklich erreicht. Ich hatte mich inzwischen bei verschiedenen Firmen vorgestellt, mein Auslandaufenthalt wurde zum Glück nie negativ bewertet. Es standen zwei Stellen, eine in Rheinfelden, die andere in Genf zum greiffen nah und wir mussten entscheiden, wegen unserer zukünftigen Wohnung. Am 20. Dezember kam der positive Entscheid von Genf und wir machten uns effektiv über die Weihnachtstage auf Wohnungssuche! Doch die Stadt Genf erwies sich als unfreundlicher Wirt: die Mieten sind ungeheurlich im Vergleich zum Bernbiet. Beim dritten oder vierten  Anlauf haben wir uns dann aufs Waadtland konzentriert und haben es dann mit Ach und Krach hinbiegen können, dass wir exakt aufs Wochenende vor Arbeitsbeginn in unsere Bleibe in einer ehemaligen Kapelle im Vinzerdorf Vinzel haben einziehen können. Ich habe mich inzwischen wieder an den Ingenieur-arbeitstag gewöhnt und finde mich auch mit dem französisch besser zurecht als anfänglich. Bei Qualimatest sitze ich aber nicht am CAD. Ich bin Projektleiter und organisiere als solcher den reibungslosen Ablauf und die kundengetreue Erfüllung meiner Projekte. Dabei handelt es sich um Vision Systeme (Kamera, PC, Bildverarbeitungssoftware) meist zur Überwachung und Qualitätskontrolle von Produktionslinien.

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Muntii Bucegii http://felpers.norma.uberspace.de/?p=474 http://felpers.norma.uberspace.de/?p=474#comments Mon, 21 Sep 2009 17:37:39 +0000 http://www.verenafeller.ch/?p=474 Kurz nach Brasov/ Kronstadt erreicht man das rumänische “Gstaad”. Von Predeal bis Sinaia reihen sie sich aneinadner, die Ausflugsorte der Bukarester. Über den Ferienorten im Gebirge finden sich spezielle Gesteinsformationen, namentlich die Sphinx und die Babele, “die alten Weiber”. Bei dichtem Nebel haben wir uns auf die Socken gemacht, in 4-5 Stunden sollten wir die bizarren Felsformetionen zu Gesicht bekommen, so versprach der Wegweiser nebst einigen weiteren Informationen wie: “Im Winter ist die Begehung verboten”; “nur für gut trainierte Wanderer mit entsprechender Ausrüstung”; “Achtung Bären!”
Ausser vom Nebel haben wir uns kaum einschüchtern lassen. Ein blinder Weggefährte nahm uns die Angst vor dem Bären. Dass der unsichere Hund blind ist, entdeckte ich bei einer schwierigen Passage, wo der Kerl meinem Befehl zu Springen einfach nicht folgen wollte. Ob er es wieder runter ins Tal geschafft hat, wissen wir nicht. Dom’ ne ajute! “Helf uns Gott”, sagt der Rumäne in solchen Angelegenheiten. Wir bekamen die kleinen Naturwunder nach 3 Stunden steilen Aufstiegs schon zu sehen. Mit der Seilbahn gings zurück. Der Nebel hatte sich etwas gelüftet und gab die Sicht auf unseren Aufstieg frei. Hätten wir die Route von unten gesehen, hätten wir den Aufstieg niemals gewagt, viel zu tief die Abhänge…Dom’ ne ajute! Auf dem Heimweg durchs Harghita sind wir noch auf ein wunderbares Krokusfeld gestossen.

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Cabana http://felpers.norma.uberspace.de/?p=440 http://felpers.norma.uberspace.de/?p=440#comments Sat, 22 Aug 2009 14:39:24 +0000 http://www.verenafeller.ch/?p=440 Am 16. machten wir frei um Montag/ Dienstag für die Reinigung gestärkt zu sein. Sie wurde ein Krampf, aber der in Aussicht gestellte Ausflug in eine Landhütte hat uns alle motiviert. In der Hütte angekommen haben die Jungs die Rumänien-obligatorische Bum-Bum-Musik installiert. Auf uns wartete aber noch ein Ausflug mit 4 ATV’s nach Crint auf eine Pferderanch und im nächsten Tal zurück zur Hütte. Fahrwillig waren eigentlich alle, es kam aber zu verschiedenen Ausfällen: Mädels trugen Strandschlarpen und konnten die Pedallerie nur schwer bedienen. Der Hammer waren aber zwei Jungs, denen die Maschinen einfach nicht gehorchen wollten und immer in die falsche Richtung fuhren! Ein ATV haben wir dann nach der ersten Pause durch Fehlmanipulation des Jocks ersäuft (den hab ich mit dem Dacia zurückgeschleppt), ein zweiter hatte wohl einen kurzschluss und die Batterie verabschiedete sich kurz vor Heimkehr. Alles in allem hatten wir trotzdem Freude und Spass an dem Ausflug, trotz den Pannen. Am Abend haben wir dann köstlich gegrillt und die allerletzten Wein- und Bierbestände vernichtet. Verena und ich haben draussen geschlafen, was sich am nächsten morgen als weiser Entscheid herausstellte: die Jungs hatten bis morgen um 4 gespielt und gefeiert und dann den Mädels mit Mandolinengeklimper ein Ständchen gebracht.

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Unterwegs mit Allmendingern… http://felpers.norma.uberspace.de/?p=426 http://felpers.norma.uberspace.de/?p=426#comments Tue, 28 Jul 2009 17:18:50 +0000 http://www.verenafeller.ch/?p=426 …und nicht gerade unbekannten Gesichtern! Erich und Margreth, den Allmendinbgern wohl bekannt als Posthalterpaar, haben eine ihrer vielen Reisen nach Rumänien unternommen. Vielleicht wird ein kurzer reisebericht im nächsten “Allmendinger” abgedruckt, immerhin schreibt Erich ganz fleissig an seinen Abenteuer herum. Wie die zwei so in der Welt herumkommen ist ganz faszinierend! Wir haben sie  an einen Brunch im Harbachtal begleitet. Da gibt es immer traditionelle Speisen zu probieren und viel über Land und Leute zu hören. Das Ambiente in der Kirchenburg zu Metis war wunderbar, man vermisste bei gleissendem Sonnenschein und 36°C den Schatten etwas, aber der anschliessende Ausflug in einen Canyon brachte die erhoffte Kühlung. Die Niedershläge der vorigen Woche hatten in diesem  20m tiefen Klus mit mehrheitlich sandigem Bodenaufbau für ordentlich Unordnung gesorgt, einige Bäume waren gefallen und sandige Felsbrocken waren runtergestürzt. Der Anblich und die Durchquerung waren doch ein kleines Naturereignis. Am Sonntag machten wwir uns auf die Hohe Rinne zum Spazierengehen. Vorher war der schon fast traditionell gewordene Abstecher zum Zigeunerpalast angesagt. Nun ist das Paar noch auf eigene Faust unterwegs und nach 6 Tagen Aufenthalt bei uns gehts wohl, wie bei ihrer Anfahrt, auf Nebenstrassen quer durch Europa ganz gemächlich zurück nach Allmendingen. Gute Fahrt!

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Man muss die Feste feiern wie sie fallen… http://felpers.norma.uberspace.de/?p=416 http://felpers.norma.uberspace.de/?p=416#comments Mon, 29 Jun 2009 19:38:15 +0000 http://www.verenafeller.ch/?p=416 Nachdem wir unsere Mütter wieder auf den Flughafen Tirgu Mures gebracht hatten, gingen wir in ein SPA-Hotel zwecks Erholung. Die folgenden Tage sollten auch streng werden: Zuerst das Geburtstagsfest einer Angestellten, am nächsten Abend -sobald die letzten Gäste gegangen sind, sprich etwas nach Mitternacht- ein Abschiedsfest für zwei Angestellte, die ihr Glück in Deutschland versuchen wollen und anschliessend noch ein Hochzeit, das von 15 bis 3 Uhr im minimum dauern würde.Bei rumänischen Hochzeit wird getanz, gegessen und getrunken. Spiele zur Unterhaltung braucht es nicht, aber Live-Musik.

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Unterwegs mit Lutz und Luigi http://felpers.norma.uberspace.de/?p=372 http://felpers.norma.uberspace.de/?p=372#comments Mon, 08 Jun 2009 07:53:59 +0000 http://www.verenafeller.ch/?p=372 Anfang Juni kamen Lutz und Luigi, Freunde aus dem ehemaligen Arbeitsumfeld von Verena, auf einen kurzen Besuch. Die beiden haben sich sofort wohl gefühlt und viel erlebt. Zuerst der Besuch der psychiatrischen Klinik von Sibiu. Obwohl sie die geschlossene Abteilung nicht zu sehen bekamen hatten sie von dem Institut doch einen ganz guten Eindruck, ich muss ehrlich gestehen, ich hatte schlimmeres befürchtet…

Stadtbesichtigung mit einem Fremdenführer:

Zum Abschluss dieses kurzen Besuchs haben wir dann mit den beiden noch einen kleinen Tagesausflug über Land unternommen, denn Hermannstadt ist ein nur eine Fazette von Rumänien. In Grossau sahen wir Sörche nesten und eine gepflegte Kirchenburg:

Weiter gings dann noch ein wenig über Land nach Salzburg (Ocna Sibiului) und zurück nach Hermannstadt an einen Sachsenabend mit Gesang, Trachten und traditionellem Essen im Resaturant MAX:

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Der Januar 2009 in Bildern http://felpers.norma.uberspace.de/?p=316 http://felpers.norma.uberspace.de/?p=316#comments Sun, 08 Feb 2009 11:50:14 +0000 http://www.verenafeller.ch/?p=316 Das neue Jahr hat uns voll erwischt: Zuerst Renovationsarbeiten, dann das einführen des neuen Chefkochs und jetzt endlich, anfangs Februar beginnen wir mit Jahresabschlüssen und Inventarisierung! Nebenbei hält uns Event- und Marketingplanung auf Trab und entgegen unseren Erwartungen ist der Januar sehr gut angelaufen. Trotz allem Organisieren und Springen gaben sich ein paar Momente der Ruhe. Unsere Statplätze waren wieder sehr hübsch belichtet, die Piata Mare wurde künstlich beschneit, damit am Monatsende eine Schneemobilshow durchgeführt werden kann. Die hab ich leider verpasst, dafür ist Dirks Wohnung schön eingerichtet.

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Nach Forbes auf Platz 8 http://felpers.norma.uberspace.de/?p=298 http://felpers.norma.uberspace.de/?p=298#comments Sat, 22 Nov 2008 17:46:11 +0000 http://www.verenafeller.ch/?p=298 nr8.PNG
mehr unter Forbes.com

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12.&14.11.08: Ein wenig Kultur muss sein! http://felpers.norma.uberspace.de/?p=288 http://felpers.norma.uberspace.de/?p=288#comments Fri, 14 Nov 2008 19:37:12 +0000 http://www.verenafeller.ch/?p=288 Am 12.11. war A.G. Weinberger in der Stadt. Blues-Fans wissen von wem ich spreche. Ein fantastischer Blues-Gitarrist mit viel Charisma und Witz. Sehr empfehlenswert! Vielleicht verschlägt es den gebürtigen Rumänen auch wieder mal in die Schweiz, wo er schon mal ein Jahr gelebt hat. In einem kleinen Klub (Mokka Thun) kann der Mann voll einheizen. Übrigens hatte er und seine Truppe vor dem Konzert im MAX gespiesen und nach dem Konzert für die Lokalität (Atrium Cafe) und “the beste Steak in Town, in MAX” gedankt.

Heute Abend (14.11.) war ich mit Verena an der rumänischen Faustinszenierung. Die Vorstellung hat meine wildesten Vorstellungen übertroffen. Für die Walpurgisnacht wurde das Publikum in der grossen Balanta-Halle zum Wechsel der Szenerie aufgefordert und dann kams: Blutrunst, Fliegende Geisterszenerien, Feuerwerk, Monitorwände mit Pornostreifen und der Teufel als Dirigent der ca. 50 Schauspieler…eine unglaubliche Inszenierung, rumänisch eben! Mit der aufs Nötigste reduzierten deutschsprachigen Aufführung von voriger Woche waage ich gar keinen Vergleich…

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Siebenbürgischer Herbst http://felpers.norma.uberspace.de/?p=264 http://felpers.norma.uberspace.de/?p=264#comments Tue, 28 Oct 2008 06:22:03 +0000 http://www.verenafeller.ch/?p=264 Es ist jetzt deutlich kühler geworden in Hermannstadt. Die Karpaten sind leicht verzuckert, die Wälder verfärben sich wunderbar.
Das kulturelle Angebot nimmt eher noch zu, Theater, Ballet und Konzerte, alles miteinander. Der schweizer Dirigent Kaspar Zehnder ist immer wieder mal zu Gast hier im Thaliasaal. So auch am 9. Oktober, wo er dem Publikum mit den Hermannstädter Philharmonikern einen Teil der Werke von C. Debussy und J. Brahms näher gebracht hat. Dann war ich noch an einer Fahrraddemo, an der sich etwa 100 Fahrradfreunde beteiligten.
Eine Rundfahrt durch die Stadt sollte Autofahrer darauf aufmerksam machen, dass sie die Strassen mit schwächeren Verkehrsteilnehmern zu teilen hätten. Effektiv hat hermannstadt ein Verkehrs- und vor allem ein Parkplatzproblem. Jeder freie Platz, also auch Gehsteige sind besetzt. Heute wollte ich mit Verena etwas in den wunderbaren Herbstwäldern bummeln gehen. Der Ausflug wurde zum Rally-Event. Bei der Sesselliftstation in Paltinis sind wir gegen Sadu abgebogen. Auf einer Naturstrasse mit vielen Steinen und Schlickstellen fuhren wir knapp 50 km durch wunderbare Wälder und Berge bis wir nach 4 Stunden endlich wieder in ein Dorf kamen. Mit dem Fahrrad wäre die Tour sehr empfehlenswert. In Paltinis gibt es noch Pensionen und die beschriebne Strecke führte nur bergab bis nach Cisnadie, wo auch wieder Unterkünfte für Touristen vorhanden sind. Ersatzreifen und Werkzeug nicht vergessen!

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