From Thun to Sibiu » Harbachtal http://felpers.norma.uberspace.de Verena Feller und Michael Rickli Mon, 15 Jul 2013 14:05:05 +0000 de-DE hourly 1 http://wordpress.org/?v=3.9.3 6.Decembrie: Mos Nicolae http://felpers.norma.uberspace.de/?p=303 http://felpers.norma.uberspace.de/?p=303#comments Sun, 07 Dec 2008 17:05:36 +0000 http://www.verenafeller.ch/?p=303 Erinnert ihr euch noch an die Bilder der Zigeunerfamilie von Vurpar? Im Eintrag vom 10. November könnt ihr die Mama und Kinder vor ihrem 5x5m-Häuschen nochmal anschauen.

Schon am frühen Morgen des Nikolaustages wollte ich zu den Kindern raus, die inzwischen entwickelten Photos und ein paar Mandarinen und Nüsse zu bringen. Es hatte schon einduckeln zu begonnen als ich mit Verena loszog. Noch schnell ein paar Schleckerein gekauft und ab Richtung Harbachtal. Unterwegs wird ein Feld niedergebrannt, das ist hier ein üblicher Vorgang. Der dunkle Abendhimmel färbt sich rötlich, die Flammen beugen sich im Wind. Endlich das schmale, ungeteerte Gässchen mit seinen beidseitig angelegten Sachsenhäuschen. Die Häuschenreihe lüftet sich, ein letztes grösseres Haus, dann zwei Häuschen, kaum grösser als ein Gartenhaus. Kinder spielen, ein junges Hündchen bellt eine grosse Katze an. Grosse Kinderaugen gucken hinter den Häuschen hervor. Wer da wohl kommen mag? Mos Nicolae, der St. Nikolaus! Die Mama erkennt uns wie Verena etwas von Photos zu erklären beginnt. Wir gehen ans Licht, ein kleines Lämpchen über dem Eingang der bescheidenen Behausung, und zeigen die Bilder. Freude herrscht, aber die Kinder haben längst die Kiste mit Kaugummi, Kuchen, Mandarinen und Nüssen mit ihren glänzenden Augen fixiert. Wir übergeben die Überraschung und die Familie verschwindet nach einer ausgiebigen aber schnellen Bedankung ins Häuschen. Die haben wohl Apetit gekriegt auf die “Spezialitäten”. Wir werden nicht mehr gebraucht und machen uns mit der Gewissheit Freude bereitet zu haben auf den Heimweg. So macht schenken Spass!
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Artikel über Samuel und Stefan http://felpers.norma.uberspace.de/?p=296 http://felpers.norma.uberspace.de/?p=296#comments Sat, 22 Nov 2008 17:43:31 +0000 http://www.verenafeller.ch/?p=296 Samuel und Stefan sind fast zeitgleich mit uns aus der Schweiz hier hergezogen. Die zwei Jungs sind inzwischen gute Freunde, besuchen auch hier im MAX ihre Sprachstunden, helfen uns am 19.11.08 mit einem Wildevent und wollen sich auch Motorräder zulegen. Aber warum Sie eigentlich hier sind erfährt der interessierte Leser in der St-GAller Zeitung…

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25.08.08: Cine este Andrei http://felpers.norma.uberspace.de/?p=225 http://felpers.norma.uberspace.de/?p=225#comments Tue, 26 Aug 2008 19:29:29 +0000 http://www.verenafeller.ch/?p=225 In Anlehnung an das Stück “Andorra” vom schweizer Schriftsteller Max Frisch haben Jugendliche und Kinder aus Berlin und Holzmengen (Hosman) in Hosman 10 Tage ein Theater einstudiert und teilweise Szenen abgefilmt und im Rahmen einer Workshoppräsentation das erreichte Ziel dem interessierten Publikum präsentiert. Interessant war der interkulturelle Austausch der Kinder (Grosstadtkinder zwischen ca. 12 und 16 Jahren kamen in ein Dorf ohne Duschen und Abwasserkanalisation!) und der Bühnenwechsel an verschiedene Orte im Dorf. Das Publikum ist also der Handlung nachgewandert. Ein kurzes Intermezzo gabs in der Bar “Buffet” mit einem Besoffenen , der , wie man später gemunkelt hat, der Kneippenbesitzer und höchste Politiker der Gemeinde sei. Keine “Educatie” sei das für die Kinder. Unser Max Frisch, keine “Educatie” für die Kinder! Das Publikum und die Regie war denn flexibel genug den Schauplatz für die nächste Szene zu wechseln. So war es richtig, die Disskusion war a priori aussichtslos. Die Sache war dann schnell vergessen und das Theater stand wieder im Mittelpunkt, für mich viel mehr das Bühnenbild mit all den vielen Kindern, die sich darum, darin, und darauf mehr oder weniger geplant bewegten. Da wir noch voll in den Vorberitungen für unsere Ferien mit Hochzeit unserer Freunde stecken, haben wir uns dann doch entschieden nicht das ganze Stück anzuschauen. Zum abhuschen kam uns die offene Bühne nun doch sehr gelegen. Vielen Dank an dieser Stelle an alle, die Mitgewirkt haben, Regie und Schauspieler, Dorfbewohner und Dorfkönige, und nicht zuletzt an alle, die an ein solches Projekt glauben und das voll durchziehen. Bravo!

Unterstützung: Nationaltheater Radu Stanca Sibiu, Stiftung “Erinnerung, Verantwortung und Zukunft”, Berliner Projektfonds, Deutsche Agentur für das EU-Programm “Jugend in Aktion”
Ein Projekt im Rahmen des Förderprogramms “Europeans for Peace

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26.07.08: Transylvania Brunch II: Nucet http://felpers.norma.uberspace.de/?p=198 http://felpers.norma.uberspace.de/?p=198#comments Sat, 02 Aug 2008 19:02:26 +0000 http://www.verenafeller.ch/?p=198 Verenas Sohn Martin und Steffi sind bei uns zu Besuch. Die zwei begleiten mich an meinen zweiten Transylvania Brunch in Nucet. Diesmal findet der Event auf einem Boihof mit Pension, bei der Familie Cioran statt. Es ist hier unglaublich ruhig und friedseelig. Nach ein wenig Frühstücken und einem kleinen Spaziergang auf den nächstgelegenen Hügelzug fühl ich mich erholt wie nach einer Woche frei! Hier ein paar Bilder von der Unterkunft mit grossem Saal und der Umgebung.

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28.6.08: Transylvania Brunch im Harbachtal http://felpers.norma.uberspace.de/?p=169 http://felpers.norma.uberspace.de/?p=169#comments Tue, 08 Jul 2008 05:57:05 +0000 http://www.verenafeller.ch/?p=169 Das Harbachtal verbindet Hermannstadt (Sibiu) mit Schässburg (Sigishoara) via dem Hauptort Agneteln (Agnita). Das Tal und noch ein paar weitere angrenzende Landstriche gelten ab sofort als schützenswert wegen ihrer Biodiversität und sollen erhalten werden. Vor Ort mit- oder gar hauptverantwortlich für die Durchsetzung und der dafür zu treffenden Massnahmen ist der Jochen. Diesen Sonntag waren wir von ihm und seiner Frau Gabriela zum “Transylvania Brunch” in Alzen eingeladen worden. Auf dem Anwesen eines wunderschönen alten Sachsenhauses gab es reichhaltiges Frühstück mit Supe, Ziegenkäse und einem Berliner ähnlichen Gebäck mit Sauermilchsosse (Ciorbă, Brânză de capră und Papanaşi). Es war sehr gemütlich und viele neue liebe Bekannte waren anwesend. Leider mussten wir viel zu früh zurück ins Restaurant. Danke Luiza, fürs Kochen und Backen. Danke für die Einladung!

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